Die Geschichte der Tettnanger Hopfenschlaufe

Schon mehrere Jahre hatte ich die Idee zu einer Radtour, welche von dem ganz besonders an Wochenenden stark frequentierten Bodensee-Radweg hinein in das reizvolle Hinterland rund um die Hopfenstadt Tettnang führen sollte.

Es  ergab sich, dass der Allgemeine  Deutsche Fahrrad-Club Bodensee (ADFC) im Rahmen der Arbeiten an seiner  Rad-Regionalkarte "Bodensee" bei mir anfragte, ob ich eine Tour  beschreiben könnte, welche in seine Karte aufgenommen werden könnte. Damit war  der nächste Schritt zur Tettnanger Hopfenschlaufe getan.

Ich  arbeitete dann die Routenführung aus, wobei eine möglichst abwechslungsreiche  Strecke mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten enthalten sein sollte. Die Strecke  sollte für eine Familie als Tagestour geeignet sein.

Der  Name der Tour ist fast schon Programm. Tettnang ist als "Hopfenstadt"  berühmt. Tettnanger Hopfen wird weltweit exportiert und von vielen Brauereien  wegen seiner hohen Qualität geschätzt. So sollte sowohl "Tettnang",  als auch "Hopfen" schon im Namen enthalten sein.

1997  ist die erste Auflage der ADFC-Regionalkarte  erschienen.

Noch  aber war die Tettnanger Hopfenschlaufe nur eine Wegbeschreibung in der Karte.  Eine Ausschilderung vor Ort gab es noch nicht. Auch ein Logo war noch nicht  gefunden.

Im  Rahmen der lokalen Agenda 21 in Tettnanger fand sich dann 2001 ein Arbeitskreis  "Hopfenschlaufe" zusammen, der sich zum Ziel gesetzt hatte, die  Tettnanger Hopfenschlaufe mit einer Beschilderung zu versehen. Es wurde das Logo  in seiner heutigen Form geschaffen. Entsprechende Aufkleber gedruckt und an der  Route an vorhandenen Masten oder ähnlichem angebracht. Oder es wurden  Metallplaketten angebracht, auf die das Logo aufgeklebt werden konnte. Die  Ausschilderung der Route erweist sich jedoch für den Arbeitskreis als   Dauerbeschäftigung. In laufenden Kontrolltouren ist immer wieder festzustellen,  dass die Ausschilderung "verschwindet". Das ist natürlich für die  Radlerinnen und Radler auf der Strecke sehr ärgerlich, welche sich dann mangels  Wegweisung  verfahren. Aber auch für uns vom Arbeitskreis bedeutet es  laufende Kontrollfahrten und letztlich auch Kosten, da ständig  wetterbeständige Aufkleber verbraucht werden.

Die  Finanzierung für das Projekt wurde ganz überwiegend durch ein Faltblatt über  die Tettnanger Hopfenschlaufe sichergestellt, in welchem die drei Gemeinden,  Museen, Hotels und Gaststätten und Betriebe inserieren. Hierfür sei ihnen  herzlich gedankt. Nur in geringem Umfang mussten noch Mittel von der Stadt  Tettnang aufgewendet werden.

Im  Jahre 2002 führte der Arbeitskreis dann auch noch ein Preisausschreiben durch,  um die Hopfenschlaufe weiter publik zu machen. Von allen drei Gemeinden (Eriskirch, Langenargen und Tettnang),  durch welche die Hopfenschlaufe führt, wurden Gutscheine für ein Wochenende  (in Hotel oder Ferienwohnung) für zwei Personen zur Verfügung gestellt. Auch  hierfür ein herzliches Dankeschön. Der Arbeitskreis erstellte mit einer  Auflage von 2.000 Stück eine Teilnehmerkarte. Diese musste man an drei  Stationen der Hopfenschlaufe abstempeln lassen und nahm dann an der Verlosung  teil.

Für  das Jahr 2003 hatte sich der Arbeitskreis vorgenommen, die Ausschilderung weiter  zu kontrollieren und zu verbessern. Einige kritischen Stellen wurden in der  Beschreibung vermerkt und deutlich beschrieben.

Ein  weiteres Ziel ist es, die Hopfenschlaufe weiter bekannt zu machen. Dazu dient  zunächst diese Homepage. Es sollen aber auch Rad-Zeitschriften mit Artikeln,  Karten und Bildern bedient werden.

Ganz  im Hinterkopf findet sich auch noch eine weitere Idee, denn mit 42 km entspricht  die Länge der Tettnanger Hopfenschlaufe der Marathon-Strecke. Vielleicht lässt  man einmal das Rad stehen und begibt sich läuferisch auf die Strecke,  womöglich sogar in einem Wettkampf ?

2008

Die Führung der Hopfenschlaufe von Kau-Pfingstweid wurde etwas geändert und führt nun von Pfingstweid rechts der L 333 auf dem parallel verlaufenden Radweg nach Tettnang. Damit wurde eine gleich mehrfache Quelle des Verfahrens beseitigt, auch wenn die barocke Kreuzigungsgruppe in Pfingstweid nun auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt und nach Tettnang entlang der stark befahrenen Straße geradelt wird, während man früher abseits der Straße auf einem Feldweg zwischen Wiesen radelte. Ganz großer Vorteil ist nun jedoch, dass direkt unterhalb Tettnangs die L333 nicht mehr wegen entsprechender Verkehrsvorschriften umständlich unterquert werden muss.

2007

Im Rahmen der Radwegbeschilderung im Bodenseekreis erhält auch die Hopfenschlaufe neue Schilder. Es handelt sich nicht mehr um Aufkleber, sondern stabilere Metallschilder. Auch wurde die Hopfenschlaufe dabei in beiden Richtungen ausgeschildert, während sie bislang nur im Uhrzeigersinn ausgeschildert war.

Nach langer Vorbereitungszeit erscheint die Hopfenschlaufe in einem Projekt der IBT (Internationale Bodensee Tourismus GmbH) als GPS-Track zum kostenlosen download.

2006

Die Betreuung der Ausschilderung der Hopfenschlaufe geht in die Hände des Tourist-Info Büros Tettnang über

2005

Das Tourist-Info  Büro (TIB) Tettnang ist mit einem Stand auf der CMT in Stuttgart  vertreten, einer Touristik-Messe. Dort war der Prospekt zur Hopfenschlaufe  "der Renner". Es zeigt sich, dass die Idee einer Rad-Rundtour  weg vom Bodenseeradweg hinein in das reizvolle Hinterland genau auf das  Interesse von Radurlaubern am See stößt. Man kann und will einfach nicht  Jahr für Jahr am See entlang radeln.

2004

Der Faltprospekt  wurde in einer 3. Auflage mit 7.550 Stück gedruckt. Das Faltblatt ist auf  das Format DIN A 3 gewachsen und enthält erstmals einen echten  Kartenausschnitt im Maßstab 1:50.000, in welchem die Hopfenschlaufe  markiert ist. Auch weist das Faltblatt auf regelmäßige  Veranstaltungstermin hin.

2003

Hopfenschlaufe  goes Internet. Der Faltprospekt wurde in einer 2. Auflage neu aufgelegt.

2002

Am  5. Mai 2002 wird die ausgeschilderte Hopfenschlaufe mit einer offiziellen  Radtour eingeweiht. Der Arbeitskreis fährt ein Preisausschreiben durch.

2001

Das  Logo für die "Hopfenschlaufe" wurde von H. Schöpf entworfen,  die Aufkleber für die Ausschilderung und ein Faltblatt gedruckt. Der  Arbeitskreis der lokalen Agenda nimmt die Ausschilderung vor.

2000

Ein  Arbeitskreis der Lokalen Agenda 21 in Tettnang greift das Thema  "Hopfenschlaufe" auf.

1998

Die  ADFC Regionalkarte "Bodensee" erscheint, in welche die von  H.Schöpf ausgearbeitete "Tettnanger Hopfenschlaufe" als Tour  Nr. 11 aufgenommen und eingearbeitet wurde.

1997

Hans  Schöpf hat die Idee einer Rad-Rundtour vom Bodenseeradweg in das  Bodensee-Hinterland um Tettnang

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Die Tettnanger Hopfenschlaufe

Stand: 30.12.2013


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